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2011 Faustball WM

2011 Faustball WM

IFA - 50 Jahre jung

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Aktuell

  • Neuigkeiten aus Chile

    Ende 2011 fand im Chilenischen Verband eine Versammlung statt wo über verschiedene Themen gesprochen wurde!  ... mehr
  • Ballrechte für die Wettbewerbe 2012

    Anlässlich seiner Sitzung vom 19. und 20.11.2011 hat das Präsidium die Ballrechte für die einzelnen IFA-Wettbewerbe 2012 vergeben. Die jeweils teilnehmenden Mannschaften können sich somit an die zu spielende Bälle gewöhnen.   ... mehr
  • Neues aus dem Präsidium

    Sitzung des Präsidiums vom 19. und 20. November 2011 in Wien Anlässlich seiner 2-tägigen Sitzung hat sich das Präsidium neu konstituiert, eine dringend notwendige Medizinische Kommission ins Leben gerufen (Antidoping), sich eingehend mit den Ballrechten auseinandergesetzt und die Planung der Wettbewerbe für das Jahr 2012 endgültig verabschiedet. Die Technische Kommission hat sich ebenfalls konstituiert und ihre Legislaturziele und Projekte festgelegt.   ... mehr

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Die Geschichte des Faustballspiels

Das Faustballspiel ist einer der ältesten Sportarten der Welt, die mit großer Begeisterung vor allem in Europa, in Südamerika und in Namibia, aber in auch in Nordamerika und neürdings auch in Japan, betrieben wird. Erstmals erwähnt wurde das Faustballspiel im Jahr 240 n. Chr. von Gordianus, Kaiser von Rom. Im Jahr 1555 schreibt Antonio Scaino die ersten Regeln für den italienischen Volkssport, das "Ballenspiel".

Johann Wolfgang von Goethe schreibt in seinem Tagebuch 1786 "Italienische Reise": "Vier edle Veroneser schlugen den Ball gegen vier Vicenter; sie trieben das sonst unter sich, das ganze Jahre, etwa zwei Stunden vor Nacht".

Der Deutsche Georg Heinrich Weber (1834 - 1913) verfaßt Ende des 19. Jahrhunderts das erste deutsche Regelwerk.

In Deutschland fand das Faustballspiel seine größte Verbreitung. Dort wird es seit 1893 organisiert gespielt. Die erste Deutsche Meisterschaft wurde im Jahr 1913 für Männer und 1921 für Frauen innerhalb des Deutschen Turnfestes ausgetragen.

Auch in den angrenzenden Nachbarländern - vor allem in Österreich und in der Schweiz sowie vereinzelt auch in Italien - erlangte das Spiel in Europa große Beliebheit. In diesen drei Ländern ist auch neben Deutschland der Schwerpunkt dieser Sportart zu finden; dazu zählt ab 1989 Dänemark und ab 1992 die Tschechische Republik. In diesen Ländern werden in organisierten Spielrunden die Landesmeister in zahlreichen Leistungs-, Alters- und Jugendklassen ermittelt.

Hauptsächlich durch deutsche Auswanderer fand in den ersten beiden Jahrzehnten des 20. Jahrhundert das Spiel Einzug in den südamerikanischen Ländern wie Argentinien, Brasilien, Chile, Paraguay und Uruguay sowie im südlichen Afrika, im heutigen Namibia. Aus politischen Gründen war den Faustballern aus Namibia - dem damaligen Südwestafrika - wegen der Apartheitsbestimmungen die Teilnahme an den 2. World Games 1985 in London, an der 6. Faustball-Weltmeisterschaft 1986 in Buenos Aires und auch an den 3. World Games 1989 in Karlsruhe verwehrt. Die USA und Japan sind 1999 in den Internationalen Faustball Verband aufgenommen worden. Eine vorläufige Aufnahme von Indien erfolgte 2002.