Alle Beiträge von Valentin Weber

Media Workshop beim Olympic Channel in Madrid

Die IFA folgte der Einladung von Olympic Channel und IWGA am gemeinsamen Meiden Workshop im Hauptgebäude des Olympic Channel in Madrid teilzunehmen. Der Austausch von Erfahrungen, Best Practice Beispiele und die aktuell verfügbaren Technologien waren Thema des zweitägigen Workshops. Im Rahmen der Veranstaltung wurde die bestehende Zusammenarbeit mit dem Olympic Channel evaluiert und die weiteren Schritte für das Jahr 2019 besprochen. Wir sind sehr daran interessiert die angebotenen Dienste für die Medienarbeit im Verband in Anspruch zu nehmen und somit die Außendarstellung von Faustball eine neue Stufe zu bringen.

IFA Delegation mit John Palfrey, Director of Stakeholder Relations at Olympic Channel

Polnisches Frauen Nationalteam sucht einen Headcoach

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Die Faustball Frauen-Weltmeisterschaft steht vor der Tür. Zum ersten Mal in der Geschichte unseres Sports ist auch eine polnische Frauen-Mannschaft mit dabei.

Wir Frauen des polnischen Nationalteams trainieren schon fleißig und bereiten uns für die erste Teilnahme an den WWC vor. Leider sind wir immer noch auf der Suche nach einem Coach, der uns durch gezielt auf die Frauen-WM vorbereitet, mit uns den Bewerb bestreitet und vielleicht auch die nächsten Jahre begleitet. Ziel ist es, Faustball in Polen ständig weiterzuentwickeln und mit uns gemeinsam aufzubauen.

Dafür suchen wir Faustballspieler, die selbst höherklassig gespielt haben und über Erfahrung in der Trainingsgestaltung und -umsetzung verfügen.
Unser Headcoach soll uns im Rahmen unserer Trainingslager gezielt vorbereiten, den finalen Kader nominieren und uns während der Frauen-WM als Betreuer begleiten.

Das Team besteht aus zehn Damen, eine verschiedener als die andere, mit jahrelanger, höherklassiger Volleyball-Erfahrung. Wir sind dynamisch, lustig, frech,
ehrgeizig, motiviert und brennen auf die Frauen-WM.
Als Gegenleistung bieten wir freie Unterkunft und Verpflegung bei der Frauen-WM und die offizielle Teamausstattung des polnischen Nationalteams.

Bei Interesse bitte direkt mit IFA Development Director Alwin Oberkersch (service@ifa-fistball.com) Kontakt aufnehmen.

Sportliche Grüße,
Das polnische Frauen-Nationalteam

Faustball in Nordschleswig/Dänemark – der Dornröschenschlaf ist ausgeschlafen

Faustballtradition nördlich der deutsch-dänischen Grenze
Faustball hatte im südlichsten Festlandteil Dänemarks, der auch Nordschleswig auf Deutsch bzw. Sønderjylland auf Dänisch genannt wird, eine jahrzehntelange Tradition. Diese Tradition wurde insbesondere durch die deutsche Minderheit in Nordschleswig aktiv gepflegt.

Als Nordschleswig (dänisch: Nordslesvig oder Sønderjylland) wird der seit 1920 zum Königreich Dänemark gehörende Teil des ehemaligen Herzogtums Schleswig bezeichnet.
Die deutsche Minderheit in Nordschleswig besteht seit der Volksabstimmung zur Grenzziehung im Jahre 1920 und umfasst heute etwa 15.000 Mitglieder aus einer Gesamtbevölkerung von 250.000 in Nordschleswig. Die deutsche Volksgruppe unterhält eigene Kindergärten, Schulen und Büchereien, betreibt kirchliche und soziale Arbeit, gibt eine eigene Tageszeitung heraus und bietet in vielen Vereinen sportliche und kulturelle Aktivitäten an. Die Volksgruppe wird vertreten durch den Bund Deutscher Nordschleswiger. Zum Selbstverständnis der deutschen Minderheit gehören die Pflege eines guten und vertrauensvollen Verhältnisses zur dänischen Mehrheitsbevölkerung und die Funktion als Brückenbauer zwischen Deutschen und Dänen.

WC 2007 – positive spirits at the end of the match, despite loss against Austria
WC 2007 – positive spirits at the end of the match, despite loss against Austria

Faustball genoss in den 50er Jahren einen hohen Stellenwert und wurde annähernd in jedem Dorf wie auch in den Sportvereinen der deutschen Minderheit aktiv betrieben.
„Es soll damals sogar auf größeren deutschen Höfen in Nordschleswig Faustball gespielt worden sein.“ (Günter Haagensen, nordschleswigscher Faustballenthusiast und –experte)
Ende der 60er Jahre war in Nordschleswig der Handball auf dem Vormarsch und verdrängte zunehmend den Faustballsport aus den Vereinen. Zum damaligen Zeitpunkt wurde versäumt, sich um die Nachwuchsarbeit zu kümmern. So kam es zu einer zwischenzeitlichen Dürrephase in Hinblick auf die Faustballaktivitäten. Zwar nahmen einige Vereine sporadisch an Turnieren in Schleswig-Holstein teil, jedoch war das Aktivitätsniveau nicht annähernd auf gleichem Level wie in den Nachkriegsjahren.
Im Mai 1987 erlebte der nordschleswigsche Faustballsport eine Renaissance. Unter anderem Günter Haagensen aus Tondern/Tønder und einzelne deutsche Vereine waren an dieser Wiederbelebungsinitiative beteiligt, die von Vereinen aus Nordfriesland/Deutschland (insbesondere der TSV Rot-Weiß Niebüll) unterstützt wurde. So konnten ab 1988 zum ersten Mal seit langem wieder Nordschleswig-Meisterschaften sowie Turniere bei den beiden großen Sommersportfesten der Minderheit – dem Pfingstturnier und dem Knivsbergfest – durchgeführt werden. Auch wurde von 1988 bis 2007 am Ligabetrieb in Schleswig-Holstein (Winter- und Sommerpunktrunde) teilgenommen.
Die Entwicklung des Faustballsports in Dänemark wurde oftmals von Einzelpersonen aus Nordschleswig (u.a. auch Hans Peter Asmussen) und aus Deutschland unterstützt und vorangetrieben. So sind der Trainer Uwe Jörck und der Herausgeber der Faustballzeitschrift „Faustball-Sport“ Heino Kreye (beide leider verstorben) insbesondere zu erwähnen. Letztgenannter war maßgeblich daran beteiligt, die deutschen Nordschleswiger dazu zu animieren für Dänemark an der WM 1990 in Österreich teilzunehmen, was dann auch umgesetzt wurde. Es folgten Weltmeisterschaft mit nordschleswigsch-dänischer Beteiligung 1992, 1995, 1999, 2003 und ein letztes Mal 2007. In der letzten Phase war der deutsche Trainer Olaf Neuenfeld maßgeblich an der Qualitätssteigerung des Teams beteiligt.
Doch wie Ende der 60er war nach 2007 auch mehr oder weniger Schluss. Die Gründe waren wieder gleichen: Es wurde verpasst die Nachwuchsarbeit erfolgreich zu gestalten und so kam es wieder zu einem Dornröschenschlaf.

WC 2007 – the Danish national team from North Schleswig
WC 2007 – the Danish national team from North Schleswig

Der erneute Neuanfang
Wie überall verändert sich auch in Nordschleswig das Sportinteresse – insbesondere bei jungen Leuten. Individueller Freizeitsport macht es traditionellen Mannschaftssportarten schwer. Dies ist kein Grund zum Jammern, sondern zum Handeln. In Nordschleswig ist diese Freizeit- und Sporttendenz natürlich auch zu spüren, so dass sogar der Sport Nummer 1, Handball, auch unter Druck steht. Die deutsche Minderheit hat daher – neben den Sportaktivitäten in den angeschlossenen Vereinen – ein neues Konzept ins Leben gerufen: das Team Nordschleswig – Æ Mannschaft.
Das Team Nordschleswig – Æ Mannschaft hat sich seit 2016 von einer reinen Fußballauswahl der deutschen Minderheit in Dänemark zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt. Während und nach der EUROPEADA 2016 (Minderheitenfußball-EM), die sportlich kein Erfolg war, merkte man, dass das Konzept „Æ Mannschaft“ die Minderheitenidentität stärkt und Begeisterung für die deutsche Volksgruppe in Dänemark schafft. Diese Begeisterung soll weiter gefördert werden, indem das Konzept auf drei Sparten ausgebaut wird: Fußball, Handball und Faustball. Für jede Sparte gibt es unterschiedliche strukturelle Strategien und sportliche Ziele. Träger des Team Nordschleswig – Æ Mannschaft sind der Bund Deutscher Nordschleswiger (Dachverband der deutschen Minderheit – www.bdn.dk) und der Deutsche Jugendverband für Nordschleswig (Sport- und Freizeitverband der deutschen Minderheit – www.djfn.dk).
In der Faustball-Sparte ist es in erster Linie das Ziel ein Herrenteam mit dem erklärten Ziel nachhaltig aufzubauen, innerhalb weniger Jahre an internationalen Meisterschaften für Dänemark teilzunehmen.
„Das Team Nordschleswig – Æ Mannschaft möchte den Faustballsport in Dänemark aus seinem Dornröschenschlaf wachküssen. Und zwar diesmal durchdacht und nachhaltig.“ (Team Nordschleswig – Æ Mannschaft)
Im Gegensatz zu früheren Faustballinitiativen steht nun ein sportliches und strukturelles Label hinter dem Vorhaben. Ein Label, das vom Dachverband sowie vom Sportverband der deutschen Minderheit getragen und gefördert wird. Diese Förderung besteht aus sportlicher, struktureller und vermarktungstechnischer Unterstützung. So sind u.a. hauptamtliche Mitarbeiter mit dem Aufbau beschäftigt. Dies ist ein großer Vorteil gegenüber früheren Wiederbelebungsversuchen, da es nun nicht an ehrenamtlichen Einzelpersonen abhängt, sondern von einem stabilen Fundament getragen wird.
Dennoch ist auch das Konstrukt Team Nordschleswig – Æ Mannschaft von ehrenamtlichen Faustballenthusiasten abhängig, denn das Wissen und die Erfahrung rund um diesen Sport wird für einen nachhaltigen Neuaufbau benötigt.
Daher trafen sich vor ein paar die beiden nordschleswigschen Ex-Nationalspieler Kurt Asmussen und Günter Haagensen mit drei Vertretern des Team Nordschleswig, um die Möglichkeiten eines Neuaufbaus zu sondieren. Man einigte auf folgende Punkte:
– Zunächst Aufbau eines Herrenteams (hauptsächlich bestehend aus Mitgliedern der deutschen Minderheit in Dänemark)
– Inhaltliche Unterstützung von Seiten Asmussens und Haagensens – u.a. Vermittlung eines Trainers
– Ein erstes Trainingstreffen, Bildungsstätte Knivsberg/DK, 8.-10.09.2017
– Teilnahme an internationalen Meisterschaften für Dänemark – Ziel: WM 2019 in Winterthur/CH
Die inhaltliche Unterstützung durch die beiden Ex-Nationalspieler ist bereits zum jetzigen Zeitpunkt als Erfolg anzusehen. So konnte Kurt Asmussen für das Trainingswochenende im September den deutschen Trainer Roland Schubert aus Berlin für unser Projekt begeistern konnte. Ob eine feste Zusammenarbeit etabliert werden kann, wird man nach dem ersten Treffen sehen.
„Er (Roland Schubert, red.) wird sich alles ansehen und danach entscheiden inwieweit es weiter gehen soll.“ (Kurt Asmussen)

WC 2007 – Kurt Asmussen in form
WC 2007 – Kurt Asmussen in form

Das Team Nordschleswig – Æ Mannschaft ist ein schweres Erbe angetreten und weiß um die Erwartungen, die an diesen Neuaufbau gestellt werden. Diese Erwartungshaltung haben wir zu erfüllen, um Nordschleswig und Dänemark wieder auf der internationalen Faustballkarte sichtbar zu machen.

Verfasser: Uffe Iwersen, Team Nordschleswig – Æ Mannschaft

www.nordschleswig.dk/TeamNordschleswig
www.facebook.com/TeamNordschleswig

Australien sucht einen neuen Head-Coach

The Fistball Federation of Australia (FiFA) has started the search for a Head Coach!

FiFA Secretary General Chris Milne explains: “We are looking for someone who wants to spend a year in Australia and is eager to help lift our national team to the next level. As well as us old guys, we also have a few interested younger athletic types (with volleyball backgrounds) who could benefit greatly from some real fistball teaching, so hopefully we can get someone interested!”

With the support of IFA Development Director Alwin Oberkersch, they are hoping to find a coach who can run weekly training sessions in Australia and then also lead the team as Head Coach through the international Championships from July 2018 to August 2019.

The announcement is directed to fistball players with a high-level playing background and some training/teaching experience.
Interested Fistball players shall contact Alwin Oberkersch (service@ifa-fistball.com) for further information.

Mehr Infos in der PDF-Ausschreibung: Head Coach Fistball Australia (PDF)

Picture: Rouven Schönwandt
Bild: Rouven Schönwandt

Die Ideen der Sportler bestmöglich vertreten

Interview mit Ines Mayer, Vorsitzende der IFA Athleten Kommission

Die IFA Communications Commission hat mit Ines Mayer, der Vorsitzenden der Athleten Kommission, über ihre Ziele in der internationalen Entwicklung und ihren Weg zum Faustballsport gesprochen.

• Name: Ines Mayer
• Alter: 26
• Team: FBC ABAU Linz Urfahr
• Nationalteam: Österreich
• Länderspiele: 43
• Position: Angriff
• Größe: 1.78m
• Erfolge:
o 2011, 2012, 2013 Europameisterin
o 2009 Jugend Weltmeisterin
o 2009, 2015, 2016 Österreichische Staatsmeisterin

Chair of the Athletes' Commission - Ines Mayer (AUT)
Vorsitzende der Athleten Kommission – Ines Mayer (AUT) – Foto: Stefan Gusenleitner

Wie bist du zum Faustball gekommen?
Durch meine Mutter war ich schon als Kind vom Faustball-Fieber infiziert. Ich bin mit dem Sport aufgewachsen und mit 6 Jahren habe ich dann erstmals selbst Meisterschaft gespielt. Zwei meiner damaligen Teamkolleginnen spielen heute noch mit mir. Faustball war immer schon ein Teil meines Lebens und ich bin mir sicher, dass dies auch immer so bleiben wird.

Was macht für die die “Faszination Faustball” aus?
Also ich finde die Spielidee an sich schon sehr cool, ich liebe es Faustball zu spielen und ich bin froh Teil eines Teams zu sein in dem alle die Liebe zum Faustball teilen. Ganz wichtig ist auch der soziale Aspekt im Faustballsport ob im Verein, in Österreich und auf der ganzen Welt. Es ist einfach ein schönes Gefühl Teil dieser großen Gemeinschaft zu sein.

Welche Ziele verfolgst du als Vertreterin der Athleten im IFA-Präsidium?
Wie in jeder Organisation gibt es die verschiedensten Interessen, Bedürfnisse und Anforderungen. Manchmal müssen auch schwierige Entscheidungen getroffen werden um eine positive Entwicklung des Sports sicherzustellen. Ich sehe meine Aufgabe darin im Prozess der Entscheidungsfindung die Sicht der aktiven SportlerInnen bestmöglich zu vertreten und auch die Ideen der SpielerInnen ins Präsidium zu bringen.

Wie stellst du dir die Entwicklung des Faustballsports in naher Zukunft vor?
In der internationalen Entwicklung geht derzeit einiges voran, da spürt man frischen Wind. Es gibt zahlreiche Neuerungen bei den Regeln, eine World Tour Serie und wir können auf grandiose Veranstaltungen in den vergangenen Jahren stolz sein. Ich hoffe natürlich, dass sich diese positive Entwicklung fortsetzen wird und werde meinen persönlichen Teil dazu beitragen.

Faustball ist eine weltweite Famile

Interview mit Eric Kindler, Stv. Vorsitzender der IFA Athleten Kommission

Der stellvertretende Vorsitzende der IFA Athleten Kommission Eric Kinder (USA) hat mit uns über seine Ziele als Vertreter der aktiven Sportler gesprochen. Außerdem sagt er uns wie er zum Faustball gekommen ist und was die Faszination für ihn ausmacht.

• Name: Eric Kindler
• Geburtsdatum: 26. September, 1991
• Club: Wisconsin Fistball Association (Rampage FC)
• Frühere Clubs: TuS Raiffeisen Kremsmünster (AUT)
• Nationalteam: USA
• Internationale Spiele für die USA: 35
• Position: Angriff
• Größe: 1.83 m
• Erfolge:
o 2017 US Vize-Meister Halle
o 2016 Österreichischer Staatsmeister Feld
o 2016 US Meister Halle
o 2015 Nationalteam USA – Platz 8 bei der WM in Argentinien

Eric Kinder - IFA Athletes' Commission
Foto: Rouven Schönwandt


Was sind deine Ziele als Vertreter der Sportler im IFA Board?

Als gewähltes Mitglied in der Athletenkommission vertrete ich Faustballer auf der ganzen Welt. Ich will mich dafür einsetzen den Aktiven die besten Rahmenbedingungen für Ausübung der Sportart zu bieten. Das erstreckt sich vom Spielertransport bei den Veranstaltungen bis hin zu Ballgewicht und Spielfeldbeschaffenheit. Wichtig ist für mich auch der Schulsport, denn dies ist der Schlüssel um den Sport weiter zu verbreiten und es freut mich, dass es in vielen Ländern starkes Engagement im Schulbereich gibt.

Wie bist du überhaupt zum Faustball gekommen?
Meine Oma und mein Opa waren Teil einer Gruppe die sich regelmäßig in Wisconsin zum Faustballspielen getroffen haben. So bin ich eben im Umfeld der Wisconsin Fistball Asscociation aufgewachsen und mit 9 Jahren hab ich dann selbst angefangen zu spielen. Im Jahr 2007 bin ich für den US-Kader für die WM in Deutschland nominiert worden, damals noch mit meinem Vater als Teamtrainer. Nach dieser großartigen Erfahrung ist meine Begeisterung für Faustball exponentiell gestiegen und ich habe begonnen in der US-Faustballgemeinschaft mitzuarbeiten. Wir haben die Trainings professionalisiert, mit dem Ziel bessere amerikanische Spieler für die Nationalmannschaft zu werden. Bei der nächsten WM 2011 in Österreich hat sich der Fortschritt dann deutlich gezeigt, wir konnten mit etablieren Teams mithalten. Die letzte Steigerung erfuhren wir dann 2015 mit dem 8. Platz bei der Weltmeisterschaft in Argentinien. Im Jahr 2016 hab ich dann für ein Jahr in der Österreichischen Bundesliga gespielt.

Was beschreibt für die die Faszination Faustball?
Mich beeindruckt wie herzlich und freundschaftlich die ganze Faustballcommunity ist, es ist wie in einer weltweiten Familie. Ich hatte das Glück viele Sportler und Fans aus der ganzen Welt zu treffen und alle haben die Leidenschaft für den Sport. Einen großen Vorteil hat Faustball im Gegensatz zu vielen anderen Sportarten – weil alle diesen Sport als Hobby betreiben, ist jeder aus dem gleichen Grund dabei – der Liebe zum Sport, Wettkampf und für die internationalen Freundschaften.

IFA Fistball World Tour startet 2017 – Turnierausrichter und Vereine jetzt anmelden!

2017 startet mit der „IFA Fistball World Tour“ eine völlig neue Turnierserie im Faustball und wird den bisherigen Worldcup ab dem Jahr 2018 ablösen. Künftig werden beim World Tour Final nicht nur die Kontinentalsieger, sondern insgesamt bis zu acht Vereinsmannschaften aus allen Teilen der Welt teilnehmen können. Über die World Tour werden für die besten Teams Wild Cards für das Final-Event vergeben. Mit der World Tour werden zudem auch die großen Vereinsturniere aufgewertet.

„Die World Tour ist eine weltweite Serie von Faustball-Turnieren in unterschiedlichen Kategorien über die sich Vereine eine Wildcard für die World Tour Finals – dem früheren Weltcup – sichern können. Neben diesen Wildcard-Startern sind die Sieger der kontinentalen Meisterschaften fix qualifiziert und spielen um den Faustball Weltcup”, sagt der Vorsitzende der Sportkommission und Initiator der neuen World Tour, Winfried Kronsteiner. Die IFA veröffentlicht monatlich ein aktuelles World Tour-Ranking.
Jeder Verein kann ein World Tour-Event ausrichten, insgesamt gibt es vier unterschiedliche Kategorien (IFA Majors, IFA 750, IFA 250 und IFA 100). Die am Jahresende höchstplatzierten Teams des Rankings nehmen dem World Cup teil – zusammen mit den Kontinental-Titelträgern aus Europa, Nord- und Südamerika, Afrika, Asien und Australien/Ozeanien.

Veranstalter und Vereine müssen sich zur World Tour anmelden

Interessierte Veranstalter oder bestehende Turniere, die mit ihrem Event gern an der World Tour teilnehmen möchten, melden sich unter folgendem Link bis spätestens 24. Februar an: Hier geht es zum Anmeldebogen für Turnierveranstalter.

Jörn Verleger, Generalsekretär der IFA: „Aktuell suchen wir Turnierveranstalter und Vereine, die zwischen März und Oktober 2017 Teil der Turnierserie sein wollen Turnierveranstalter können sein IFA-Mitgliedsverbände oder Vereine oder Städte in Zusammenarbeit mit einem Verein.“

Auch Vereine, die an der World Tour teilnehmen möchten, registrieren sich am besten sofort UNVERBINDLICH und KOSTENFREI unter: Hier geht’s zur Registrierung der Vereinsteams

Die Schweiz jubelt über Bronze

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CHL – SUI 0:4 (07:11, 08:11, 08:11, 09:11)
Die Schweiz hat zum ersten Mal in seiner Geschichte die Bronzemedaille bei einer Faustballweltmeisterschaft gewonnen. Im Spiel um Platz drei bezwangen die Eidgenossinnen das Überraschungsteam aus Chile in vier Sätzen.
Von Beginn an gaben die Europäerinnen den Ton an, Chile wehrte sich nach Kräften, musste sich aber immer wieder den präzise geschlagenen Bällen von Andrea Gerber und Janine Stoob geschlagen geben. Das 4:0 fällt am Ende vielleicht etwas zu hoch aus – dennoch gewinnt die spielstärkere und ausgeglichenere Mannschaft diese Begegnung. Nach Silber 1998 und Gold 2002 ist somit jetzt der Schweizer WM-Medaillensatz perfekt.